von Celina Distler

NixSpam Blacklist (ix.dnsbl.manitu.net) abgeschaltet: Warum jetzt viele Mailsysteme Probleme haben

Quelle: Pixabay / pixelcreatures

Die Abschaltung der DNS-Blacklist ix.dnsbl.manitu.net (ehemals bereitgestellt von nixspam.net) stellt viele Unternehmen und IT-Abteilungen vor neue Herausforderungen. Mailserver, Gateways und Antispam-Services, die auf diese Liste gesetzt haben, müssen nun kurzfristig Alternativen finden, um ihren Spam-Schutz aufrechtzuerhalten. Viele E-Mail-Systeme nutzten diese Blacklist, um eingehende Nachrichten zu bewerten. Ohne eine Rückmeldung von der nicht mehr erreichbaren Liste können Mailserver jetzt fehlerhaft konfiguriert sein, was ggf. viele der E-Mails blockiert oder verzögert.

Technische Probleme durch die Abschaltung.

Die Nichterreichbarkeit von ix.dnsbl.manitu.net führt zu verschiedenen Problemen:

  • Falsche Spam-Bewertung: Systeme, die die Blacklist in ihre Spam-Erkennung einbeziehen, erhalten keine Antwort mehr und können E-Mails falsch klassifizieren.
  • Verzögerungen oder Ablehnungen: Mailserver, die auf eine Antwort von der Blacklist warten, können Mails verzögern oder ablehnen.
  • Erhöhter administrativer Aufwand: IT-Abteilungen müssen manuell Konfigurationen anpassen und alternative Blacklists implementieren.

Was Unternehmen jetzt tun sollten.

Um den sicheren und reibungslosen E-Mail-Verkehr weiterhin zu gewährleisten, sollten Unternehmen folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Mailserver-Konfiguration überprüfen: Überprüfen Sie, ob Ihr Mailserver oder Spam-Filter weiterhin auf die nicht mehr existierende Blacklist verweist. Falls ja, entfernen Sie diesen Eintrag oder ersetzen ihn durch eine alternative DNSBL.
  • Alternative Blacklists und Technologien nutzen: Setzen Sie auf andere DNS-basierte Blacklists (DNSBLs) oder Reputationsdienste, um den Spam-Schutz aufrechtzuerhalten. Beispiele sind:
    • Spamhaus (sbl.spamhaus.org)
    • Barracuda (b.barracudacentral.org)
    • SpamCop (bl.spamcop.net)
  • NoSpamProxy als Lösung implementieren: Eine besonders effektive Möglichkeit, den Wegfall der NixSpam-Blacklist zu kompensieren, ist der Einsatz von NoSpamProxy. Diese Lösung bietet fortschrittliche Spam-Erkennungsmethoden und ist nicht von einer einzelnen DNSBL abhängig. Mehr Informationen zu den Vorteilen von NoSpamProxy finden Sie hier.
  • Mitarbeiter*innen sensibilisieren: Informieren Sie Ihre Mitarbeiter*innen über mögliche Spam-Zunahmen oder falsch klassifizierte E-Mails, damit sie verdächtige Nachrichten entsprechend melden und keine wichtigen Mails übersehen.
  • Unterstützung durch Experten in Anspruch nehmen: Falls Sie unsicher sind, wie Sie Ihre Systeme optimal anpassen, kann die Unterstützung eines erfahrenen IT-Dienstleisters hilfreich sein. Anbieter wie deHOSTED Exchange mit NoSpamProxy bieten bereits erprobte Lösungen, um den E-Mail-Fluss zu stabilisieren und zu sichern.

Fazit.

Die Abschaltung der Blacklist NixSpam stellt eine Herausforderung für viele Mailserver dar, eröffnet jedoch gleichzeitig die Möglichkeit, moderne und robustere Antispam-Lösungen zu implementieren. Unternehmen sollten ihre Mailserver-Einstellungen überprüfen, alternative Blacklists einbinden und gegebenenfalls auf eine professionelle Lösung wie NoSpamProxy umsteigen.

Handeln Sie jetzt, um sicherzustellen, dass Ihr E-Mail-Verkehr auch ohne die NixSpam-Blacklist reibungslos funktioniert!

Rückrufbitte

Zurück

Hat Ihnen unser Artikel gefallen?

Teilen Sie ihn mit Ihren Followern.

NetTask MDRN.WORK Revolution

NetTask ist der führende Cloud Service Provider für „Modernes Arbeiten“ in Europa. Mit unserer langjährigen Themen- und Umsetzungskompetenz in der Informations- und Kommunikationstechnologie entwickeln wir, auf der Basis von Microsoft-Technologie (deHOSTED Exchange, deHOSTED Skype for Business, deHOSTED SharePoint, deHOSTED Office 365, IoT - Technologie), cloudbasierte, hochperformante und sichere Services für die digitale Unternehmenskommunikation und Kollaboration.

Unsere Lösungen bieten Unternehmen einen nachhaltigen Mehrwert in der Arbeitseffizienz, Produktivität sowie der zielgerichteten wirtschaftlichen Verwendung ihrer IT-Budgets.